Neues von den Bücherdieben

Unsere Bücherdiebe haben wieder fleißig gelesen und bewertet. Hier schon einmal drei neue Rezensionen für Kinder- und Jugendliche:

 

Scarlet und der Zauberschirm

Im Buch „Scarlet und der Zauberschirm“ geht es um ein Mädchen namens Scarlet. Scarlet wohnt mit ihrem Kater Mitternacht in einem Wolkenkratzer in einer Wolkenstadt bei ihrer Großtante Sassy.

Hin und wieder muss Scarlets Großtante Sassy mit einem Orchester verreisen und Scarlet ist allein zu Hause. Dann besucht die anderen Bewohner des Wolkenkratzers.

Ihr müsst wissen, dass es in der Wolkenstadt ziemlich oft regnet und jeder Bewohner einen Regenschirm hat. Die Regenarten haben alle eigene Namen. Scarlets Schirm ist kaputt und deswegen darf sie den alten Schirm ihrer Großtante Sassy benutzen. Als Scarlet feststellt, dass der Schirm Zauberkräfte besetzt, findet sie ihn wunderbar. Sie stellt fest, dass der Schirm fliegen kann, als ihr Kater verloren geht.

Scarlet macht sich auf die Suche nach ihrem Kater Mitternacht, doch keiner der Bewohner des Wolkenkratzers kann ihr helfen. Ihre Katzen sind auch verschwunden.

Zusammen mit den anderen Kindern des Wolkenkratzers macht sie sich auf die Suche nach den verschwundenen Hauskatzen. Im Keller des Wolkenkratzers hören die Kinder eine Melodie – in einem geheimen, verbotenen Kellerraum des probt ein merkwürdiger Dirigent mit einem noch merkwürdigeren Katzenorchester.

Als Scarlet den Dirigenten bittet, die Katzen zurückzugeben sagt der nein. Wer wird wohl gewinnen?

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und geeignet für Mädchen, die es gerne spannend aber nicht gruselig mögen. Das Buch ist auch für Leserinnen geeignet, die Magie mögen. Im Buch sind sehr schöne Bilder und es eignet sich auch zum Vorlesen.

Ein Bücherdieb

Anna Pfeffer
„Für dich solls tausend Tode regnen“

What a book! Wir Eltern lasen wegen des Titels bis Seite 44 vor.

Der Eindruck:
Jugendlichen-Schreibe, gern ab 12 bis 14 Jahre geeignet.
Für Kinder mit 9/10 Jahren eher von leicht morbidem Charme, der nicht immer voll anschlußfähig ist.

Der running-gag des Buches:
Die Protagonistin Emi stellt sich für alle Leute, die sie so trifft, deren Todesart vor.

Schon sehr morbide, nichts für Menschen, die den Themen Tod /Sterben nichts Heiteres abgewinnen können – da wir über schwarzen Humor verfügen - ganz vergnüglich.

Grammatikalisch anspruchsvoll und für Jugendliche geeignet, die einen Bandwurmsatz über einen ganzen Absatz lesen, schmunzeln und die Story verfolgen können.

Isabelle, 10 Jahre, wortgewandt, ist der Meinung, das Ganze sei überhaupt nicht gruselig.

Seite 19:
„ Aber selbst der klügste Spruch verliert, wenn du ihn von deinem Vater an den Kopf geknallt bekommst und du absolut nichts von Neuanfang, Neubeginn und Neuscheiße hören willst. Wenn du einfach das Wort neu nehmen und es neben der toten Katze im Garten vergraben möchtest…“

Britta und Hubert Lambers


           

Laura Wood
„Poppy Pym und der gestohlene Rubin“

Ich finde das Buch ein tolles Buch. Manchmal muß man ein bißchen weinen. Doch es ist trotzdem ein cooles Buch.

Es handelt von einem Mädchen, das von ihrer Pflegemutter Zirkus-Unterricht bekommt.
Aber sie ist dann doch bald in eine Schule gegangen. Da fand sie den Rubin. Einmal hat die Schule gebrannt und es war auch einmal, wo es gruselig war: eine Frau hat Kip, Ingrid und Poppy mit einer Pistole bedroht.

Das Buch ist so ab 7 Jahre.
Freya