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Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Heute gibt es von uns einen Buchtipp für Fans der Westernliteratur. Und zwar einer ganz besonders lyrischen Version davon.

Der Ich-Erzähler Thomas führt uns durch seine und John Coles Geschichte, die gleichzeitig die Geschichte des im entstehen begriffenen Amerikas ist. Die beiden Jungs treffen zufällig aufeinander und beschließen, ihren Weg gemeinsam zu gehen. Im Teenageralter finden sie Unterschlupf als Tänzerinnen in einem Saloon. Als sich jedoch die Illusion von jungen Frauen nicht mehr aufrecht erhalten lässt, müssen sie sich einen neuen Job suchen. Was bleibt ist die Armee, die Jagd auf Indianer und später dann auf Südstaatler macht.

"Es ist nicht allzu schwer, für sein Land zu sterben. Der leichteste Punkt auf der Speisekarte.“ Aber John und Thomas überleben, wenn auch nicht unversehrt, vor allem an ihrer Seele. So brutal und abstoßend manche Passage ist, so zart und berührend ist die tiefe Liebe der beiden zueinander.

Dieser Roman hat so viel Kraft, einen einzigartigen Sound und Poesie. Ich bin sehr froh, dass ich Thomas McNulty und John Cole kennenlernen konnte. Sie sind mir ans Herz gewachsen. Volker Weidermann, ehemaliger Moderator des Literarischen Quartetts, hat gesagt: „Das Buch muss jeder lesen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Eine leserreiche Zeit wünscht Euch Euer Schwarz auf Weiß Team!
Details zum Buch:

Taschenbuch, 272 Seiten
ISBN:  9783958297272

€ 12,80

 Verlag: Steidl GmbH & Co. OHG
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